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Kategorie: Praxisoptimierung

Artikel und Beiträge zum Thema Praxisoptimierung in der Physiotherapie.


Wie ist die aktuelle Situation vieler Praxisinhaber?

Aktuelle Situation Praxisinhaber Physiotherapie

Als Praxisinhaber hat man heutzutage, im stetig zunehmenden Wettbewerb, viele Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen. Man kann sich nicht mehr darauf „ausruhen“ nur ein guter Therapeut sein zu wollen. Vorbei sind die Zeiten der selbst ernannten „Therapie-Gurus“. Die Einzelkämpfer verschwinden zusehends von der Bildfläche. Zuviel Einsatz, zu wenig Umsatz und Privatleben? Welches Privatleben? Es wird immer mehr zur Regel, statt eine Ausnahme zu bleiben, dass Inhaber von Physiotherapiepraxen regulär 60 bis 80 h pro Woche arbeiten. Viele davon stehen die meiste Zeit davon an der Bank. Früher oder später kommt jeder selbstständige Physiotherapeut an den Punkt, wo er sich entscheiden muss, wie er seine Zukunft gestalten möchte.

Zwei Möglichkeiten:
Er beharrt auf Stillstand – und bleibt als Inhaber mit seiner Praxis klein aber fein. Dann hat er ein überschaubares finanzielles Risiko, ist gleichzeitig jedoch immer auf seiner eigenen Hände Arbeit, sowie eine gute Gesundheit angewiesen. Ein Konstrukt auf dünnem Eis. Das Stehen auf einem Bein ist auf Dauer sehr anstrengend. Oder er tendiert zu Wachstum – die Entwicklung seiner Praxis bis hin zu einem Therapie-Unternehmen, vielleicht sogar zur eigenen Praxis-Kette. Der Vorteil ist, dass sich Umsätze und Gewinne nicht mehr allein auf die Arbeitskraft des Inhabers stützen. Gleichzeitig erfordert diese „Flucht nach vorn“ ganz andere Fähigkeiten. Musste sich der Inhaber in seiner Praxis hauptsächlich als Therapeut und mit einigen Nebenaufgaben (Abrechnung, Einkauf, Reinigung, o. ä.) beschäftigen, steht er in einem Therapie-Unternehmen plötzlich vor völlig neuen Herausforderungen. Einerseits ist er für das therapeutische Konzept und die Qualität, die durchgeführten Leistungen gegenüber Patienten, Ärzten und Kostenträgern verantwortlich, andererseits hat er die täglichen Aufgaben eines Personalverantwortlichen für ein immer größer werdendes Team umzusetzen.

Budgetplanung, Controlling für Umsätze, Kosten und Gewinne … sind notwendig, um nicht im Blindflug irgendwann vom Steuerberater die Rote Karte gezeigt zu bekommen. Dazu soll er ein funktionierendes Marketing mit Neukundengewinnung und Kundenbindungsmaßnahmen generieren oder sich mit der Gestaltung von Werbe-Flyern oder einer repräsentativen Internetseite abmühen. Hinzu kommen immer wieder ungeplante Aufgaben, wie beispielsweise Anfragen von Unternehmen, die ein Angebot für Präventionsleistungen anfordern oder von einem Krankenhaus, das seine Physiotherapie mit dem ambulanten Bereich vernetzen möchte und nach Kooperation fragt. Und was ist mit der DSGVO? … All das neben seiner eigentlichen Kernaufgabe als Unternehmensführer.

Wie unterstützt Elithera die Praxisinhaber?

Für alle diese Aufgaben und noch viel mehr haben wir mit Elithera ein System geschaffen, in dem Praxisinhaber und -gründer mit Ruhe und Struktur ihren persönlichen Erfolgszielen nachgehen können, ohne sich selbst im Praxisalltag zu verlieren.

Wir bieten unseren Elithera Partnern ein Konzept, was auf der Implementierung eines hohen Qualitätsstandards basiert, nicht nur auf der sonst üblichen Struktur- und Prozessqualität, sondern vor allem auch auf der Ergebnisqualität. Alle drei Bereiche sind entscheidend, um Erfolg zu gewährleisten. Denn nur mit klar beschriebenen Arbeitsprozessen, einer eindeutigen Organisationsstruktur und Überprüfung der Therapieergebnisse kann sich das Unternehmen gesund entwickeln.

Gleichzeitig wächst unser Elithera Netzwerk von gleich gesinnten Partnern, die ihre Kräfte bündeln und sinnvoll einsetzen, um sich im Gesundheitssystem als „großer Schwarm von vielen“ gegen die großen Fische zu behaupten.

Mittlerweile ist klar, dass Marketing mehr kann, als den Patienten zu einem bestimmten Anbieter zu „empfehlen“. Bisher betrachtete man den Patienten als den „Leidenden“; er wird überwiesen bzw. empfohlen. Bei Elithera machen wir Patienten zu „Kunden“, also zu Patienten, die in ihrem Genesungsprozess aktiv und eigenverantwortlich einbezogen werden. Die Patienten von heute sind anspruchsvoll und suchen sich ihren Anbieter nach gewissen Qualitätskriterien aus: Mundpropaganda, guter Ruf, Kompetenz und Ausstattung, Herzlichkeit und Freundlichkeit. Wir stellen unseren Elithera-Partnern bewährte, wirkungsvolle Marketingmaßnahmen zur Verfügung und setzen entsprechend dort an, wo die Erfolgspotentiale des jeweiligen Partners vorhanden sind.

Was ist Elithera? Wer steht dahinter?

Elithera ist die Dachmarke unseres Franchise-Systems. Mehr als 200.000 Patienten vertrauten uns im letzten Jahr ihre Gesundheit an. Hohe therapeutische Kompetenz und absolute Kundenorientierung, gemischt mit Herzlichkeit und Freundlichkeit: das ist unser Erfolgsrezept, das ist das Elithera Qualitätsversprechen. Unsere Franchise-Partner nutzen unser System zur Gründung und zum Betrieb effizienter, hochwertiger und profitabler Therapie-Zentren.

Denn sie wissen genau, was sie tun …
Wir sind keine Theoretiker oder Unternehmensberater, die aus der Ferne delegieren, ohne selbst je an vorderster Praxisfront gestanden zu haben. Es ist ein Unterschied, ob man sich Erfahrung selbst erarbeitet hat, selbst aus Fehlern lernen musste und daraus gewachsen ist oder ob man lediglich die Erfahrungswerte anderer auswertet und verkauft. Hinter Elithera stehen erfolgreiche Physiotherapeuten und Unternehmer, die ihren Beruf nicht nur von der Pike auf gelernt haben, sondern auch über Jahrzehnte lang leidenschaftlich gern Patienten bei ihren Gesundheitszielen unterstützt haben.

Seit dem Jahr 2010 gibt es uns auch als Elithera Franchise-System, anerkannt vom Deutschen Franchiseverband. Alle unsere Konzepte, die dem Elithera Franchise-System zur Verfügung stehen, sind in eigenen Häusern (unseren „Pilotbetrieben“) entwickelt, auf Erfolg erprobt und werden ständig weiterentwickelt.

Elithera wurde als „Bestes junges Franchise-System der letzten 5 Jahre in ganz Deutschland“ vom Deutschen Franchise Verband im Jahr 2014 ausgezeichnet! Zwei unserer Franchise Partner wurden deutschlandweit Finalisten beim Wettbewerb Filialgründer des Jahres 2012 und 2014.

Gibt es Referenzen erfolgreicher Elithera-Partner?

Zum Beispiel Stefan, der seinen Jahresumsatz mit Elithera in kurzer Zeit von 150.000 € auf 500.000 € gesteigert hat! Oder Nadine, die nach erfolgreicher Umstrukturierung ihrer Praxisabläufe und einem Jahr Elithera Partnerschaft, ihren Monatsumsatz von 20.000 € auf 40.000 € verdoppelt hat! Alle unsere Partner haben ihre Ziele kurz-, mittel- und langfristig definiert und fest im Blick. Neben dem wirtschaftlichen Wachstum gehört die Vergrößerung des bestehenden Standorts und/oder eine Filialisierung zu den obersten Prioritäten. Viele unserer Partner haben diesen Schritt mit unserer Unterstützung bereits erfolgreich gewagt. Jeder von ihnen hat dabei von unserem betriebswirtschaftlichen Know-how und unserer jahrzehntelangen Erfahrung profitiert.

Unser Netzwerk hat allein im letzten Jahr über 40.000.000 € Umsatz erwirtschaftet. Deshalb können wir wichtige branchentypische Entwicklungen selbst vorantreiben.

Welche Leistungen bietet Elithera?

Wir stellen Praxisinhabern und Existenzgründern ein Gesamtpaket zum erfolgreichen Betrieb von Physiotherapieeinrichtungen zur Verfügung und begleiten sie konsequent in der Anwendung.
Dazu gehören, neben dem einzigartigen webbasierten Elithera Handbuch mit über 400 beschriebenen Praxis-Prozessen und Downloads, auch viele Konzepte, um den Patienten – sowohl im ersten Gesundheitsmarkt als auch bei Selbstzahlerleistungen – optimale Leistungen anbieten zu können.

Des Weiteren sind:

  • Marketingkonzepte mit interaktivem Werbeplan
  • Web2Print Shop für Werbe- und Geschäftsdrucksachen, Downloads, Praxisausstattung, lizenzierte Kurse, externe Weiterbildungen von Kooperations-Partnern
  • Erfolgscenter
  • Ticket- und FAQ-System
  • suchmaschinenoptimierte Partner-Websites mit Inhalten, Bildern und aktuellen redaktionellen Beiträgen
  • Facebook Connect
  • Elithera Academy* mit interaktivem Veranstaltungskalender (Seminare, Webinare, Blended Learning …)
  • Einkaufsvorteile
  • Hilfe im Personalmanagement
  • Unterstützung beim Rekrutieren und Weiterentwickeln von Mitarbeitern
  • Online-Stellenbörse
  • systeminternes Netzwerk mit Forum
  • monatlicher Newsletter der wichtigsten Themen
  • CI Handbuch

… nützliche und einfach zu handhabende Begleiter unserer Elithera-Partner.

*Durch die hauseigene Elithera Academy bieten wir Schulungen für Führungskräfte, Therapeuten, Kursleiter, Trainer oder Rezeptionisten an, um einheitliche Therapie- und Trainingsstandards für unsere Patienten zu generieren.

Unsere Partner profitieren von einer starken Marke, den Alleinstellungsvorteilen, dem Imagegewinn und dem Ausbau des Bekanntheitsgrades, sowie der Optimierung der Praxisprozesse, durch Zertifizierung nach DIN EN 9001:2008.

Ebenso sind wir in modernen Krankenhäusern als Qualitätsführer für die Optimierung oder das Outsourcing der Physiotherapie in ein Franchise-Betreibermodell bekannt, denn wir sind mit unserem Elithera Konzept auch auf die Sektoren übergreifende Versorgung spezialisiert und nachweislich erfolgreich. Die Physiotherapie im Akutkrankenhaus wird durch unsere Konzepte zum Profitcenter. Die Umsetzung von Vorgaben des Klinikbetreibers, die Neuplanung vorhandener Räumlichkeiten, Auf- und Umbau des Therapiezentrums nach individuellen Anforderungen oder z. B. die Einführung eines ambulanten Rehabilitationskonzepts gehören zu unseren Leistungen.

Für wen eignet sich das Elithera Franchise-System?

Du bist willkommen, wenn Du ein „High Performer“ bist, ein teamorientierter „Macher“, der vertrauensvollen Austausch mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe schätzt. Wir suchen Kollegen, die mit ihren Einrichtungen wachsen wollen, die nachhaltig und langfristig denken. Fähige Therapeuten, die qualitätsgetrieben sind und optimieren und/oder einsparen wollen.

Unsere Franchise-Partner sind und bleiben selbstständige Unternehmer, die auch weiterhin selbst entscheiden – getreu unserer Maxime: „Selbstständig sein aber nie mehr allein!“

Bist Du Elithera? Finde es heraus …

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form für den Physiotherapie-Praxisinhaber und Patient/Kunde gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.

Foto: Business photo created by yanalya – www.freepik.com


Controlling in der Physiotherapie

Controlling in der Physiotherapie - Elithera Franchise

Wie definiere ich Controlling?

Der Begriff selbst geht zurück auf das englische Wort „to control“ (steuern, lenken). Controlling ist die Teilfunktion der Unternehmensführung, die zur Steuerung des Unternehmens Planungs-, Kontroll- und Koordinationsaufgaben wahrnimmt, um Entscheidungsträger mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Damit ist Controlling ein System zur Unterstützung von Führungskräften bei ihren Planungs-, Steuerungs- und Kontrolltätigkeiten. Allgemein ausgedrückt versteht man unter Controlling die ergebnisorientierte Steuerung des Unternehmensgeschehens. Die Hauptaufgaben des Controllings sind Planung, Steuerung, Kontrolle und Information.

Es werden zwei wichtige Formen des Controlling unterschieden: operatives und strategisches Controlling. Ganz allgemein kann zwischen dem operativen und dem strategischen Controlling unterschieden werden. Das Strategische Controlling kontrolliert Entscheidungen unter der Perspektive „die richtigen Dinge tun“ (Effektivität), während sich das operative Controlling mit dem „die Dinge richtig tun“ (Effizienz) beschäftigt. Betriebswirtschaftlich betrachtet, beschäftigt sich das operative Controlling mit der „Gewinnsteuerung“ und das strategische Controlling mit der „Existenzsicherung des Unternehmens“.

Das operative Controlling konzentriert sich auf quantitative Größen als Grundlage für den Steuerungsprozess. Es ist kurz- bis mittelfristig ausgerichtet, für ein bis drei Jahre. Mit verschiedenen Methoden beobachtet man besonders die Gewinnerzielung. Hierzu gehören Kennzahlen, Soll-Ist-Vergleiche, Statistiken über verordnende Ärzte usw.

Operatives Controlling ist die Tätigkeit der Führungskräfte, die Zielbildung, Planung und Steuerung im mittelfristigen und im einjährigen Zeithorizont umfasst. Quantitative Zielgrößen sind zum Beispiel Liquidität und Gewinn.

Als ein sehr wirkungsvolles und praktisches Instrument im Rahmen des Controllings haben sich die Monatsberichte für die Führungskräfte und Mitarbeiter erwiesen. Im Monatsbericht wird Bezug genommen auf die Monatsplanung, die sich aus der Jahresplanung (als Ergebnis des Jahreszielplan-Prozesses) ergibt. Die Jahresplanung ihrerseits beruht auf den mittel- und langfristigen Planungen des Unternehmens, die die Vision und Unternehmensstrategie umsetzen sollen.

Monatsberichte im Controlling

Die Monatsberichte haben den Vorteil, dass der Unternehmer bzw. der Controller automatisch die Information darüber erhält, wie weit das Unternehmen hinsichtlich der Erreichung der Jahresziele ist. Umgekehrt setzen die Führungskräfte (Bereichsleiter, Teamleiter) und die Mitarbeiter Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen eigenverantwortlich zu Realisierung ihrer Ziele ein. So entsteht eine gewünschte Eigendynamik im Unternehmen. Sollten im Laufe des Monats Schwierigkeiten, Hindernisse, Störungen oder besondere Herausforderungen entstanden sein, so werden diese im Bericht geschildert. Die eigentliche Beseitigung und Bearbeitung derselben erfolgt über den Qualitätsmanagementprozess (Qualitätsanalyse oder Innovationsberichte). In vielen Fällen ist es sinnvoll, aus dem Monatsplan auch Wochen- oder Tagespläne abzuleiten. Insgesamt sind die Monatsberichte in unserem Verhältnis ein wertvoller Beitrag für ein vertrauensvolles Controlling-Verständnis.

Controlling ist eine Führungsaufgabe, denn nur die Führungskräfte treffen über die zu erreichenden Ziele sowie die Zielhöhe Entscheidungen und legen die Planung und die Budgets im Inhalt fest. Sie sind für das erreichte Resultat verantwortlich. Controlling als Führungsaufgabe ist somit in jedem Unternehmen, auch im kleinsten, zu betreiben.

Um das Controlling einzuführen, ist es am einfachsten, sich zunächst auf den operativen Bereich zu konzentrieren und ein Kennzahlensystem zu nutzen. Dieses leitet sich aus den Zielen der Praxis ab. Es bildet die wichtigen Faktoren der Praxis und Branche ab. Grundlage für den Aufbau eines Kennzahlensystems sind die Jahresziele, die in der kurzfristigen Planung festgelegt sind. In der Betriebswirtschaftslehre gibt es eine Fülle verschiedener Kennzahlen. Als Praxisinhaber braucht man nur wenige, um sich schnell einen Überblick über die aktuelle Situation der Praxis zu verschaffen.

Die praktischen Instrumente für ein erfolgreiches Controlling stellen wir Dir zur Verfügung.