• Wir machen Physio­thera­peuten  und Physio­therapie­praxen erfolgreich!

Schlagwort: Karriere

Was verdient ein Physiotherapeut?

Was verdient ein/e Physiotherapeut/in?

„Physiotherapeut wird offiziell geehrt, weil er den zigtausendsten Patienten erfolgreich von seinen Rückenschmerzen kuriert hat.“ Schon mal gehört? Schlagzeile: „Physiotherapeut rettet Patientin durch konservative Therapiemaßnahmen vor operativem Eingriff!“, schon mal gelesen? Warum nicht? Schon mal hinterfragt?

Physiotherapeuten sind unsere stillen Helden, eine Spezies, die ohne viel Aufhebens darum zu machen Gutes tut und das jeden Tag. Was wären wir ohne sie? Eine Welt voller gebückter, wackeliger und bewegungsarmer Leidgeplagter. Unsere „Health Angels“ sind angetrieben von der Leidenschaft zu helfen und erst zufrieden, wenn ein verbales Schulterklopfen à la: „Es geht mir schon viel besser …!“, ihren Behandlungserfolg besiegelt. Ein Alltag mit großer Verantwortung, denn jede Aktion hat eine direkte Reaktion zur Folge – von Mensch zu Mensch – derer sich jeder Therapeut bewusst sein muss.

Wer denkt, sich als Physiotherapeut nach ein paar gekonnten Handgriffen millionenschwer zurücklehnen zu können, ist definitiv auf dem Holzweg. Ausgesorgt zu haben bedeutet in dieser Branche langes Bohren durch ganz dicke Bretter. Das Einzige, was Physiotherapeuten im Laufe ihres Berufslebens niemals machen dürfen, ist sich zurückzulehnen und sich auf ihrem bereits erarbeiteten Wissensstand auszuruhen. Als Heilmittelbringer ist eine ständige Weiter- und Ausbildung oberstes Gebot – immer in Bewegung, immer auf dem neuesten Stand. All das nehmen Physiotherapeuten für uns in Kauf. Was verdient ein Physiotherapeut? Die Frage lässt sich ganz klar beantworten: unseren Respekt und unseren Dank! Wir sind froh, dass wir Euch haben!

Was bekommt ein Physiotherapeut? / Gehalt Physiotherapeut

Das ist eine ganz andere Geschichte, die mit einer 3-jährigen schulischen Ausbildung (optimal mit Praxis-Praktika) beginnt, für die es in der Regel kein(e) Gehalt oder Vergütung gibt. Öffentliche Berufsfachschulen erheben meist keine Schulgebühren, während bei staatlich anerkannten Schulen, in privater Trägerschaft, eine kostenpflichtige Ausbildung üblich ist.

Hat der Physiotherapeut seine Ausbildung erfolgreich mit einem Staatsexamen abgeschlossen, gilt er auf Gehaltsebene erst mal als „Rohdiamant“, als Berufsanfänger, der in der Privatwirtschaft ca. zwischen 1.900 € und 2.500 €* eingestuft wird. Das Anfangsgehalt ist allerdings mit einem dicken „vorerst“ unterstrichen. Je nach Qualifikation und Motivation des Therapeuten steigt sein „Wert“. Die abgeschlossene Ausbildung ist ja quasi seine Lizenz zum Weiterbilden und Festlegen seiner Spezifikation (z. B. Neurologie, Orthopädie, Rehabilitation …). Die Karrierechancen sind unbegrenzt. Das Gehalt eines regulär angestellten Physiotherapeuten unterliegt jedoch einer Schmerzgrenze (ca. 2.300 € bis 2.900 €*), denn auch der netteste Chef kann nicht mehr ausgeben, als er einnimmt.

In hervorgehobenen Positionen wie z. B. Betreuung im Spitzensport oder therapeutische Verantwortung für ein Rehazentrum kann die Vergütung natürlich sehr viel höher steigen, oft auch verbunden mit Erfolgsprämien für die Zielerreichung.

Ein Bachelor Studium/Physiotherapie boostet das Einstiegsgehalt auf ca. 2.100 bis 2.500 €*.

Das Einstiegsgehalt im öffentlichen Dienst präsentiert sich da schon deutlich unterschiedlich. Verdienst Physiotherapeut ohne leitende Funktion: zwischen 2.445,99 € und 3.439,92 €**. Die offenen Stellen sind daher rar gesät. Hier bedeuten erworbene Zusatzqualifikationen nicht automatisch einen Karrieresprung oder einen spontanen Termin für neue Gehaltsverhandlungen. Gehaltssteigerungen sind in der Regel an Lebensalter und Berufs(erfahrungs)jahren ausgerichtet. Auch hier gibt es eine Maximalgrenze.

Ergo: wie man‘s auch dreht und wendet, große Gehaltssprünge sind als angestellter Physiotherapeut nicht so einfach möglich. Durch die aktuellen Umstände gehören viele Physiotherapeuten leider noch zu den Niedrigverdienern.

Physiotherapeuten bei Elithera

Bei Elithera bezahlen wir unsere Therapeuten fair und gut. In unseren Kompetenzzentren für Bewegungsmedizin sind abwechslungsreiche Arbeitstage auch „jenseits der Bank“ selbstverständlich (damit sind keine Rezeptionsarbeiten gemeint :-). Wir fördern die Stärken unserer Mitarbeiter. Unser Betriebsklima hat Wohlfühltemperatur. Das ist uns an allen Elithera Standorten sehr wichtig und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Unser Elithera Gesundheitszentrum in Klein Berkel/Hameln erreichte beim Great Place to Work® Branchenwettbewerb „Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2016“ bundesweit den ersten Platz in der Kategorie „Ambulante Versorgung (10-49 Mitarbeiter)“.

Leistungsboni oder Sondergratifikationen werden standortintern avisiert/geregelt. Neben einem umfassenden Inhouse-Schulungsprogramm unterstützen wir unsere Therapeuten (nach Absprache) finanziell bei ihren Weiterbildungsplänen und arbeiten in vielen unserer Elithera Zentren mit Fachhochschulen/Berufsfachschulen zusammen, die ein duales Studium der Physiotherapie anbieten. Ferner haben wir mit unserem systemeigenen „Tschüss-Schule-Konzept“ ein attraktives Angebot für Berufsanfänger am Start.

Mit Elithera erfolgreich selbstständig als Physiotherapeut

Sich am Anfang seiner Karriere eine Basis an Erfahrungen zu schaffen, macht Sinn. Ein paar Jahre als angestellter Physiotherapeut sind da hilfreich. Doch, was kommt am Ende dieser Karriereleiter? Was passiert, wenn man als Physiotherapeut eine Familie von seinem Gehalt ernähren muss? Viele Therapeuten denken über eine Selbstständigkeit nach – eine eigene Praxis. Das Existenzgründer-„Gehalt“, also bei einem Freiberufler der „Gewinn vor Steuern“, liegt bei einem Elithera Existenzgründer schon nach kurzer Zeit nicht selten über 3.500 €***monatlich und entwickelt sich kontinuierlich mit steigendem Praxiserfolg weiter!

Doch Vorsicht, dies ist nicht die Regel! Über die Hälfte der deutschen Physiopraxen stagniert auch nach Jahren bei einem monatlichen Umsatz von gerade einmal 8.600 €. Da ist von einem Gewinn noch nicht einmal zu träumen. Da lohnt sich das Abwägen, ob man sich allein selbstständig machen will oder es mit Unterstützung eines starken Partners tut, oder?

Wohin soll Deine Reise gehen? Und wann soll sie starten?
Wir sind seit über 20 Jahren auf erfolgreiche Praxisführung spezialisiert. Unsere unternehmerischen Komplettlösungen ermöglichen Dir einen professionellen, sauberen und stressfreien Gründer-Start als Physiotherapeut. Als Elithera Partner bist Du selbstständig, aber niemals allein. In unserem Netzwerk mit über 60 erfolgreichen Standorten in Deutschland und Österreich profitierst Du unmittelbar und jederzeit von einer starken Marke, der geballten Power unserer Franchisepartner und der Kompetenz unseres Franchise-Systems.

Vereinbare jetzt Deinen persönlichen Erstberatungstermin und entdecke Deine Möglichkeiten mit Elithera. Ruf an unter: 05151 96152-0 oder schreib uns eine Mail an: netzwerk@elithera.de

Wir freuen uns darauf, Dich kennen zu lernen!


Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form für Physiotherapeuten gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.
*Bruttogehalt bei 39 bis 40 Wochenstunden. Das Gehalt kann, je nach Bundesland, variieren. Die hier angegebenen Werte sind Durchschnittswerte.
** Quelle: https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/vka?id=tvoed-vka-2019&matrix=1/_Stand 03_2019_Bruttogehalt bei 39 bis 40 Wochenstunden
*** variiert je nach Standortgröße und Bundesland